Kiel droht mit eigenem Glücksspielgesetz nach Sommerpause10. August 2011
Die schleswig-holsteinische Landesregierung droht Bundesländern mit eigenem Glücksspielgesetz. Im Streit um neue Regeln für Glücksspiele in Deutschland setzt Schleswig-Holstein den übrigen Ländern ein Ultimatum. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, droht Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) in einem Brief an seine Kollegen vom 26. Juli: Wenn man sich "in wesentlichen Punkten" nicht rasch einige, werde Kiel "zügig nach der Sommerpause" ein eigenes Glücksspielgesetz verabschieden. Der Europäische Gerichtshof hatte vor knapp einem Jahr das staatliche Glücksspielmonopol gekippt. Mit Ausnahme von Schleswig-Holstein verständigten sich die Länder zwar auf einen neuen Staatsvertrag. Der Entwurf aber fiel Mitte Juli in Brüssel durch. Er sei besonders bei Sportwetten, dem zentralen Punkt, zu rigide. Auch Kiel fordert weniger strenge Vorgaben. ls/uk, Foto: (c) birgitH / pixelio.de
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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 10. August 2011 um 13:46 erstellt und ist in der Kategorie News abgelegt. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden. Weitere Artikel die Sie auch interessieren könnten: Neues Glücksspielgesetz in Schleswig-Holstein verabschiedetNeuem Glücksspielstaatsvertrag droht Scheitern Tipp24 will ab 2012 wieder in Deutschland starten Presse: Ausweitung des Glücksspielmonopols geplant Glücksspielvertrag unterzeichnet: Wird Lotto aufs Spiel gesetzt?
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